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„Hey Google – sag mir was du kannst“


Alexa

Bei uns ist bis dato Alexa zu Hause und wir nutzen sie als Wecker, Musikstation und gelegentlich um das Wetter des Tages früh zu erfahren und danach den Tag zu planen. Das hilft ungemein bei der Wahl der richtigen Klamotten. Die Spracherkennung bei Alexa ist sehr unterschiedlich. Insbesondere auf mich hört sie nicht gerne. Wenn ich was sage, versteht sie es oft gar nicht. Eigentlich habe ich keinen starken Dialekt und rede, denke ich jedenfalls, recht deutlich. Angeblich lernt sie mit der Zeit dazu- darauf zähle ich noch  🙂

Googlehome

Nun haben wir außerdem Google Home und ich bin mir über den Unterschied noch nicht so richtig im Klaren. Aber nun habe ich Zeit zu recherchieren und zu testen. Meine Erkenntnisse nach einigen Tagen und einigen gelesenen Berichten später habe ich hier zusammengefasst :

Die Einrichtung

Sie ist bei beiden Systemen ähnlich leicht und man braucht nur ein Wlan-Netz und passende Apps auf dem Smartphone die sich schnell finden. Das dauert nur wenige Minuten ist praktisch intuitiv und ist tatsächlich für jeden schnell und komfortabel machbar.

Bedienung 

Google spricht man mit „Hey Google“ oder “ OK Google“ an. Dann wird es aktiv und man kann seine Fragen stellen und Kalendereinträge ansagen.

Das Amazon Echo ist dagegen einfach mit „Alexa“ ansprechbar, wobei man auch das Aktivierungswort auch in „Amazon“, „Computer“ und „Echo“ abändern kann. Leider ist es noch nicht möglich einen ganz eigenen Begriff zu wählen. Das wird in der Zukunft aber mit Sicherheit möglich sein. Alles eine Frage der Zeit. Google hingegen möchte weiterhin das man sein Gerät mit Google anspricht, angeblich damit der Markenname immer präsent bleibt. Wir warten ab, vielleicht ändert sich die Position dazu noch wenn andere Anbieter diese Funktion anbieten.

Die Möglichkeiten

Beide sind sich sehr ähnlich und lernen schnell dazu. Da der Markt gerade boomt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das etwas neuer Google Home die meisten oder gar alle Funktionen beherrscht, über die Alexa bereits verfügt. Das sind unter anderem Telefonbuch -Abfrage, Taxi-Bestellung und Musik streamen. Mit den Apps- den sogenannten Skills, lassen sich Smarthome Produkte steuern und Radiosender integrieren. Der Umfang an Möglichkeiten wächst permanent und ich bin schon gespannt was alles in einem Jahr möglich ist.

Was an Funktionsumfang bei Google Home noch fehlt macht der Datenriese mit wahnsinnigen Wissen wett. Das Amazon Echo nutzt hingegen „nur“ die Bing Suche. Wobei ich beim Testberichte lesen ein wenig irritiert war. In einem Artikel wurden den jeweiligen Geräten dieselben zwei Fragen gestellt : „Wie alt ist Donald Trump?“ und anschließend „Seit wann ist er Präsident?“

Angeblich soll Alexa keine Antwort gehabt haben- mir sagte sie auf den Tag genau wie alt er ist und wie lange er schon Präsident ist. Die Ausgabe von Google war bei der zweiten Antwort länger, weil sie noch einen kurzen Abriss aus dem Wikipedia-Artikel vorliest. Dennoch waren beide Fragen von beiden Geräten super beantwortet und bis jetzt ist mir kein Unterschied aufgefallen.

Falls Google die Frage nicht versteht, antwortet sie mit  „Das habe ich leider nicht verstanden“
oder auch, „tut mir leid, ich bin mir nicht sicher wie ich helfen kann“

witzige Spiele findet man unter

  • Ok Google, wirf eine Münze!
  • Ok Google, Kristallkugel!

Es gibt auch jede Menge witziger Fragen die man stellen kann. Einfach bei Google mal suchen und schon findet man seitenweise versteckte Easter Eggs und lustiger Sprüche.

Alexa antwortet mit ignorieren und ausgehen oder auch mit dem Satz: “ Ich bin mir leider nicht sicher  Spiele, Witze und Easter Eggs gibt es wie beim Google Home unzählige. Sehr schön ist, dass man regelmäßig neue Mails bekommt mit Vorschlägen über verschieden lustige Antworten, was man Fragen kann und wenn es neue Spiele gibt. So ist man immer auf den Laufenden und kann fleißig ausprobieren.

Die Frage der Datensicherheit

Ja das ist wahrscheinlich eines der strittigsten Themen. Gleich als ich erzählt habe das ich Alexa habe und das war als eine der Ersten, war das Thema sehr präsent- Viele Freunde und Bekannte sind sehr skeptisch, was das abhören ect. anbetrifft und sicher sollte man sich mit dem Thema beschäftigen.
Grundsätzlich schaltet sich das Amazon Echo, sowie auch das Google Home erst vollständig ein, wenn man das Aktivierungswort sagt. Dann verbindet es sich mit dem Internet und theoretisch ist somit das Mikro natürlich rund um die Uhr aktiviert und könnte von jedem zum Abhören benutzt werden. Beide Geräte verfügen aber auch über eine Taste mit der man das Mikro abschalten kann, dann müsste man aber jedes mal hin laufen, um sie wieder zu aktivieren und die Sprachsteuerung wäre dahin. Wer sich über das Hacken und Abhören Gedanken macht, sollte das aber seitdem es Smartphones gibt. Die haben nämlich auch noch eine Kamera und GPS mit dem man sehen kann wo sich derjenige aufhält.
Ich denke man sollte sich einfach darüber bewusst sein.

alexa3

Alexa leuchtet blau, wenn sie zuhört …

alexa2

und rot, wenn man das Mikro ausgeschaltet hat.

google

Google leuchtet, wenn er zuhört. Auf der Rückseite befindet sich die Taste zum Ausschalten für die Lautsprecher. Wie bei Alexa leuchtet Google dann rot auf.

Mein Fazit

Die Sprachausgabe finde ich bei Google leider nicht so gelungen. Es klingt blechern und die Musik klingt so lala. Die Lautsprecher und die Sprachausgabe vom Amazon Echo ist deutlich besser. Dafür versteht mich Google besser und weiß eher was ich will. Beide Systeme ähneln sich sehr und optisch ist das Google Home schon sehr gelungen. Die Unterschiede sind nicht so gravierend. Da mir die Akustik sehr wichtig ist, würde ich mich bis dato für den Echo entscheiden.

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