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HTC 8X – Slydr im Fokus


Heute möchte ich euch von der App Slydr berichten.

Slydr ist eine Gestentastatur die sich an Swype, SlideIT und ShapeWriter orientiert. Und wenn ich App sage verhält es sich auch so. Denn leider gestattet Microsoft es dem Nutzer nicht die Standardtastatur zu ersetzen. Dadurch können Entwickler nur den Umweg wählen ein neues Tastaturlayout als separate Applikation zu verkleiden.
Slydr ist solch eine App, mit der Besonderheit des Wischens, die auf das Originallayout von Windows Phone 8 gelegt wurde. Der Name leitet sich vom englischen to slide bzw. Slider ab, zu deutsch gleiten, Gleiter.
Wer von einem Androiden mit Swype umsteigt wird sich sofort zurecht finden. Solltet ihr das Konzept einer Wischtastatur noch nicht kennen, will ich das kurz erklären. Statt ein Wort Buchstaben für Buchstaben zu tippen, zieht man vom Anfangsbuchstaben bis zum Endbuchstaben ein Wort als Kurve und berührt das Display durchgehend. Die App analysiert im Hintergrund eure Bewegung und gibt passende Wortvorschläge. Die Bedienung ist im Vergleich zu den bekannten Android und iOS Geschwistern ähnlich komfortabel. Großbuchstaben werden durch eine Wischbewegung nach oben erzeugt, Doppelbuchstaben durch einen Looping auf dem Buchstaben. Auch Slydr unterstützt den Nutzer mit einem visuellen Feedback und zeichnet einen Schweif. Das macht man Wort für Wort. Solltet ihr ein unbekanntes Wort schreiben wollen, so muss dieses getippt werden. Am Ende kopiert ihr den Text in eine App eurer Wahl.

Um einen schnellen Zugriff auf Slydr zu gewähren, kann man sich einen Tile erstellen. Zur Auswahl stehen die Größen 1×1 und 2×2.

Der Bildschirm ist in drei Bereiche aufgeteilt. Oben:Testanzeige Mitte:Tastatur Unten:Optionen zum Einfügen und Zwischenspeichern

So könnte zum Beispiel ein Pfad zum Schreiben des Wortes Hallo aussehen. Über der Tastatur werden die möglichen Worte Hallo und Halo angeboten

Habt ihr euch „verschrieben“ oder das Telefon kennt das gewünschte Wort nicht, genügt eine Berührung des rot markierten Löschen Befehls…

…und das letzte Wort verschindet komplett.

Unbekannte Worte müssen getippt werden. Eine Möglichkeit zum Speichern neuer Worte innerhalb von Slyde habe ich nicht gefunden.

Seid ihr zufrieden mit dem Text, dann bieten sich mehrere Möglichkeiten zum Kopieren. SMS, E-Mail oder Zwischenspeicher. In der Testversion hat man nur Zugriff auf E-Mails.

Der Text wird automatisch kopiert und in der Wunschapp eingefügt.

Slydr ist kostenpflichtig. Die Testversion ist auf Grund ihrer Einschränkung kaum gebrauchbar. Neben Werbung und einer Warnmeldung verschwindet auch der bereits geschriebene Text, wenn man Slydr neu startet.

Ein Berührung des Schriftfelds bringt einen zur Originaltastatur.

Microsoft bietet dem User beim Konfigurieren nur wenig Auswahl. Sprachpakete und…

…das Zurücksetzen des Wortspeichers stehen zur Auswahl.

Trotz der Einschränkungen seitens Microsoft ist der Gebrauch von Slydr komfortabel und geht leicht von der Hand. Einziges Manko, auch Slydr ermöglicht einem nicht Zahlen und Sonderzeichen durch einen lange Berührung der Buchstaben zu erzeugen. Ob man in der kostenpflichtigen Version unbekannte Worte zur Worterkennung hinzufügen, kann ist mir nicht bekannt. Wer gerne zur Wischtastatur greift dem sei Slydr empfohlen. Wer das Konzept nicht kennt sollte zuerst die Test- oder werbefinanzierte Version ausprobieren. Die werbefreie Vollversion kostet 0,99 €uro und kann im Windows Store erworben werden.

Werbefinanziert, aber kostenlos

kostenpflichtige Vollversion

 

2 Kommentare

  1. Rockstarrr 27. November 2012 an 09:10

  2. Rici 27. November 2012 an 10:49